Val McDermid „Das Mädchen, das den Weihnachtsmann umbrachte“

Dieses Jahr ist so manches anders und somit wollte ich nicht die klassische Weihnachtsliteratur lesen. Friede, Freude, Eierkuchen unter dem Tannenbaum oder ein Mensch wird an Weihnachten bekehrt, sind beides keine Szenarien, die ich lesen wollte.
Weihnachtskrimis haben sich in den letzten Jahren vermehrt auf den weihnachtlichen Büchertischen eingereiht und ich war mehr als erfreut, als ich dieses Buch entdeckt habe.
Im Gegensatz zu den meisten Anthologien sind alle zwölf Kurzgeschichten von der Autorin Val McDermid.
Sie selbst entführt den Leser an die verschiedensten Krimischauplätze. Seien es ihre eigenen Charaktere um Tony Hill oder auch der berühmte Sherlock Holmes, in vielen ihrer Geschichten bettet sie das passende Zeitgeschehen ein, sodass es oft mehr als eine Krimikurzgeschichte ist.
Die Tatmotive wechseln sich dabei ab, sodass jede einzelne Kurzgeschichte nicht nur personell sondern auch inhaltlich auf eigenen Beinen steht.
Die Geschichten unterscheiden sich dabei in Länge und Tiefgang, sodass man sogar bei der einen oder anderen Geschichte schmunzeln muss.
Feine, kleine Hinweise oder auch mal sehr plakativ schafft es die Autorin beim Lesen immer wieder zu überraschen und trotzdem ein sehr hohes Spannungsniveau durch alle Geschichten zu halten.
Sicherlich hat man trotzdem seine Lieblingsgeschichte, aber das ist widerum eine ganz andere Geschichte.

5 von 5 Weihnachtsrätseln

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